Ein Moped bietet Erstaunliches: Performance und Komfort

Im Sommer kann das Moped eine gute Alternative für den Wagen auf dem Weg zur Arbeit sein. Man steht nicht im Stau, und das Fahren macht auch in der Freizeit Spaß. Zudem spart man eine Menge Sprit.

16. 2010

Bei einem Moped denkt man schnell an die kleinen Fahrzeuge mit unverhältnismäßigem Lärm-Geschwindigkeitsquotienten, die das erste motorisierte Gefährt sind, welches Jugendliche fahren dürfen. Dabei handelt es sich allerdings um Mofas, hier geht es dagegen um echte Kleinkrafträder. Diese Klasse umfasst motorisierte Zweiräder mit einem Hubraum bis zu 50 ccm. Manche Modelle sind für zwei Personen ausgelegt, wie die aerodynamisch gestylten Scooter, die in manchen Städten das Bild des Abendverkehrs mitbestimmen. Nostalgiker und Liebhaber deutscher Marken werden bei älteren Modellen am ehesten fündig, so mancher Hersteller musste mittlerweile schließen oder zumindest dieses Marktsegment aufgeben. Liegt bei normalen Kleinkrafträdern die Höchstgeschwindigkeit bei 45 km/h, kann bei diesen älteren Modellen unter bestimmten Bedingungen eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h zulässig sein.

Kleinkrafträder können mit der Führerscheinklasse M, die im normalen Autoführerschein mit eingeschlossen ist, gefahren werden. Aus diesem Grund eignen sie sich auch besonders als Alternative zu Bus, Bahn oder Auto für den Weg zur Arbeit. Da ein Moped nur einen Bruchteil des Gewichts von einem Auto aufweist, verbraucht es viel weniger Sprit. Die Kosten für Anschaffung, Helm und eventuell zusätzliche Kleidung amortisieren sich daher bald und man spart Geld. Wer sich gerne mit dem Fahrrad einmal in die Kurve legt und an der Ampel an Autos nach vorne vorbeizieht, wird eben diese Eigenschaften auch am Moped lieben. Der Vorteil zum Fahrrad liegt darin, dass man etwas schneller ankommt und deutlich weniger verschwitzt ist.

Wenn man zuvor noch nie ein motorisiertes Zweirad gefahren ist, sollte man am Anfang ein wenig vorsichtig sein und nicht direkt im Tiefflug durch die Straßen rasen, denn auch bei 45km/h kann man sich ordentliche Verletzungen zuziehen. Aber im Prinzip ist es sehr einfach und macht schnell Spaß. Welches Modell man wählt, ist ganz Geschmackssache. Für den Weg zur Arbeit sind verkleidete Kleinkrafträder wie Scooter praktisch, da sie etwas mehr Schutz bei leichtem Regen bieten und in dieser Hinsicht mit speziellem Regenschutz ausbaubar sind.