Früh Gedanken über Finanzierung Ausbildung machen
Finanzierung Ausbildung: Beides gehört für eine verantwortliche Zukunftsplanung für den eigenen Nachwuchs dazu. Rechtzeitige Planung hält den monatlichen Aufwand dafür in Grenzen und öffnet den Kindern die Zukunft.
06. 2010Dass eine qualifizierte Ausbildung für den eigenen Nachwuchs von großer Wichtigkeit ist - daran haben Eltern in der Regel keinen Zweifel. Wenn der eigene Nachwuchs in die Schule kommt, ist noch nicht abzusehen, wie lange die Ausbildung dauern wird. Sind es zehn, zwölf oder dreizehn Jahre Schule, mit einer anschließenden Lehre von drei oder vier Jahren? Oder mit einem Studium, das auch in der Regelstudienzeit sechs Jahre dauern kann? Mit anschließendem praktischem Jahr, in dem der Nachwuchs auch noch kein Geld verdient? Mit auswärtiger Unterbringung? Mit Studiengebühren, mit Lebensunterhalt und vielen weiteren Kosten.
Neben den vielen anderen Kostenpositionen, die eine junge Familie zu bewältigen hat, sollte deshalb die Position Finanzierung Ausbildung für den Nachwuchs an oberster Stelle stehen. Dafür gibt es Ausbildungsversicherungen, in die monatlich eingezahlt wird. Findige Eltern überlassen eine Ausbildungsversicherung den Eltern und Schwiegereltern, die von Geburt an bis Ende des 18. Lebensjahres für den Sprössling einen bestimmten Betrag in die Ausbildungsversicherung einzahlen, womit eine sorgenfreie Lehre und ein sorgenfreier Einstieg in das Studium gewährleistet werden. Im Extremfall sind für ein sechs- bis siebenjähriges Studium Beträge in einer Höhe von ca. 70.000 Euro erforderlich. Hat eine Familie mehrere Kinder und sind keine staatlichen Förderungen in Anspruch zu nehmen, dann kommt schnell eine Summe zusammen, welche die wirtschaftliche Kraft der Familie übersteigt.
Rechtzeitiges Sparen unter dem Gesichtspunkt Finanzierung Ausbildung sollte in einer Familie deshalb oberste Priorität haben. Um den richtigen Betrag herauszufinden, sollte die Familie genau prüfen, ob die Ausbildungsförderung des Staates es ermöglicht, Leistungen in Anspruch zu nehmen. Diese staatlichen Leistungen decken allerdings nicht immer den vollständigen Bedarf des Auszubildenden oder Studenten ab. Was sich Eltern aber auch immer bewusst machen sollten: Wenn die Finanzierung der Ausbildung steht, heißt dies noch lange nicht, dass die Kinder eine solche Ausbildung machen. So weit wie möglich sollten Kinder ihrem eigenen Berufs- und Ausbildungswunsch nachgehen.