Agenda für den Zahlungsverkehr

Agenda für den ZahlungsverkehrDas Einkaufsverhalten der Menschen hat sich geändert, und aus diesem Grund wird es Zeit, dass sie auch in der Finanzbranche einiges ändert. Die großen Änderungen im Kaufverhalten der Kunden können am Finanzwesen nicht spurlos vorbeigehen. Vor einiger Zeit gab es von Seiten der Banken bereits einige Änderungen im Bereich Zahlungsverkehr. Aber diese Änderungen konnten nur ein Anfang sein. Mit der Transformation der Kernsysteme standen viele Unternehmen mit ihrer Finanzplanung und ihrem Geschäftskonto vor völlig neuen Herausforderungen. Diesen Herausforderungen galt es konsequent zu begegnen, um damit die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern oder wiederherzustellen. Einiges hat sich seitdem getan, aber noch nicht alle Unternehmen schaffen es aktuelle Trends und Entwicklungen in diesem Bereich in ihre Aktivitäten einzubeziehen. Das betrifft nicht nur den finanziellen Bereich, denn immer dann, wenn es finanzielle Probleme gibt ist auch der organisatorischer, regulatorische und technologische Bereich betroffen. Damit wird deutlich, wie sehr in einem Unternehmen alle Bereiche ineinander Übergreifen. Weiterlesen →

Agenda 21 – ein globales Aktionsprogramm für die Umwelt

Zwar kann jeder einzelne Nutzer zum Klimaschutz beitragen, beispielsweise indem mithilfe eines Strompreisvergleich ein kostengünstiger Ökostromtarif ausgewählt wird. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung energieeffizienter Geräte. Doch ohne Vorgaben und Rahmenbedingungen aus der Politik sowie dem gemeinsamen Willen der Staatengemeinschaft kann der Klimawandel nicht aufgehalten werden.

Für das 21. Jahrhundert erarbeiteten die Vereinten Nationen diesbezüglich ein umfassendes Aktionsprogramm für die Umweltpolitik: Auf der Konferenz für “Umwelt und Entwicklung” im Jahr 1992 in Rio de Janeiro wurde die “Agenda 21” verabschiedet. Dieses Programm sollte es ermöglichen, den neuen Bedürfnissen und Wünschen der heutigen Generation durch eine andere Umwelt-, Entwicklungs- und auch Wirtschaftspolitik genügen zu können. Das Ganze soll vonstatten gehen, ohne in irgendeiner Weise die Chancen und Lebensmöglichkeiten nachfolgender Generationen zu beeinträchtigen oder gar zu gefährden. Das bedeutete vor allem für die Industriestaaten eine Anpassung der Wirtschaftspolitik. Die damit verbunden Veränderungen in der Energie-, Handels- und Agrarpolitik müssen diesem Ziel angepasst werden. Vor allem in den großen Industrie-Staaten werden, in Relation zur gesamten Bevölkerung auf der Erde gesetzt verhältnismäßig viele Ressourcen verbraucht. Weiterlesen →

Agenda-Transfer NRW soll vom Land nicht mehr unterstützt werden

Nachhaltigkeit ist ein Schlagwort, das man nicht nur im Zusammenhang mit Energie in den letzten 10 Jahren immer häufiger in den Medien hören und lesen konnte. Erneuerbare Energien sind zwar ein großes Kapitel beim Thema Nachhaltigkeit, aber auch die Entwicklung der Gesellschaft und die immer größere werdende Armut sind wichtige Punkte, die bei allen Ideen und Planungen beachtet werden müssen.

Die Agentur Nachhaltiges NRW arbeitete von 2001 bis 2006 mit verschiedenen Ministerien zusammen um zukunftsfähige, regionale Wirtschaftsformen zu entwickeln. Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung war an diesem Projekt ebenso beteiligt wie die Staatskanzlei NRW und gemeinsam widmete man sich nicht nur Studien für erneuerbare Energien, sondern auch Themen wie der zukünftigen Lebensqualität in der Region. Die Indikatoren-Ansätze der Forschungsgruppen umfassten auch die Entwicklung der Lebensräume, die Verantwortung der Gesellschaft gegenüber und natürlich wurden auch wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten erörtert. Weiterlesen →

Agenda zur Konsolidierung der Staatsfinanzen

Agenda zur Konsolidierung der StaatsfinanzenFinanzkrisen, unkontrollierte Ausgaben, großflächige Förderungen und klamme Finanzpartner in der EU haben dazu geführt, dass eine Schuldenbremse für den Staat notwendig wurde. Die öffentlichen Ausgaben und Einnahmen müssen regelmäßig neu betrachtet werden, damit der Staat sich nicht noch weiter verschuldet und noch öfter gegen den Stabilitätspakt der EU verstößt. In einer Agenda zur Konsolidierung der Staatsfinanzen soll festgehalten werden, wie Ausgaben gesenkt werden können und verschiedene Maßnahmen sollen hier umgesetzt oder erweitert werden. Doch das allein wird nicht ausreichen um einer Neuverschuldung zu entgehen und so können die Bürger mit neuen Belastungen rechnen. Weiterlesen →

Agenda für die Finanzhilfen der verschuldeten Mitgliedsländer notwendig

Ganz sicher ist eine der hervorragendsten Aufgaben, welche die Europäische Union nun angehen muss, die Umstände der finanziellen Unterstützung für in Not geratene Mitgliedsgliedstaaten zu klären. Ein geteilter Aufgabenplan ist dazu sicherlich nützlich und wünschenswert. Denn wie überall bei Problemen in der Europäischen Union, gilt es einen Konsens zu finden. Dies scheint in der momentanen Vielschichtigkeit der Interessensituationen der einzelnen Länder nicht immer einfach.

Ein innovativer Vorschlag zur Lösung dieses Problemes ist von der Spitze der EU vorgeschlagen worden und stieß in Deutschen Regierungskreisen auf nur wenig Verständnis. Dies war die Anregung bilateraler Kredite der Euro-Staaten als Werkzeug für eine strukturierte Institution zu benutzen, die der Eurozone nur nutzen könnten. Dies sei eine fiktive Einrichtung, die bisher nicht in den EU-Verträgen niedergelegt sei, und stehe auch nicht im Widerspruch zu ihnen. Ob der Internationale Währungsfonds IWF in dieser Gestaltung irgendeine tangierende Rolle spielen würde, sei dahingestellt. Weiterlesen →

Finanzrahmen der EU in einer Agenda festlegen

Aufgrund wachsender Ausgaben und einer wachsenden Diskrepanz zwischen verfügbaren Ressourcen und Bedürfnissen der Europäischen Union (EU) war es bereits 1988 notwendig, einen ersten Finanzplan und somit einen Finanzrahmen aufzustellen. Verpflichtend für je fünf Jahre wurde dieser jedoch erst 2007 durch die Unterzeichnung des Vertrags von Lissabon, welcher seitdem als EU-Grundlagen- bzw. EU-Reformvertrag dient und vorerst bis 2013 geltend ist.

Der Finanzrahmen bezieht sich jeweils auf einzelne politische Schwerpunkte der Europäischen Union und legt je Ausgabenkategorie Obergrenzen für Mittel für Verpflichtungen und Zahlungen fest, während jedoch die genaue Höhe des Finanzrahmens im jährlichen Haushaltsverfahren der EU festgelegt und in einer Agenda festgehalten wird. Die aktuelle Agenda 2007 – 2013 legt hierbei die primären Verwendungsschwerpunkte für die Kohärenz, Wachstum und Beschäftigung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung, die Bewahrung und Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen sowie die Bewahrung von Unionsbürgerschaft, Freiheit, Sicherheit und Recht fest. Weiterlesen →

Studien mit Agenda-Theorien

Studien rund um das Stichwort Agenda gibt es wie Sand am Meer. Sie beschäftigen sich konkret mit den einzelnen, verschiedenen Bausteinen des Agenda-settings, um nicht zu sagen der Meinungsmanipulation.

Ganz allgemein kann gesagt werden, das Häufigkeit und Umfang der Berichterstattung zu einem gewissen Thema dessen Relevanz in der öffentlichen Meinung bestimmen. Gerade in den letzten Jahren hat das Thema Agenda-setting eine ganze Reihe von Wissenschaftlern und Theoretikern dazu veranlasst, dementsprechende Studien zu betreiben und zu veröffentlichen. Dass diese Angelegenheit, diese Studien nicht publikumswirksam an die Öffentlichkeit gebracht wurden, hat das Thema sich selbst zu verdanken. Es kann nämlich keineswegs im Interesse von Regierung, politischen Parteien und Industrie liegen, das manipulierte Volk über die Struktur seiner Manipulation aufzuklären. Das Agenda-setting hat durchaus fundamentale Wirkung nicht nur in der tendenziösen öffentlichen Meinung, sondern findet auch grandiosen Niederschlag in den grundlegenden Einstellungen der Bevölkerung, der Rezipienten, gegenüber der sozialen Realität. Weiterlesen →

Reformen zur Erweiterung der EU mit einer Agenda lösen?

Eine Agenda ist eine Tagesordnung, ein Aktionsplan, ein Terminkalender, eine To-do-Liste und mit einer solchen sollte auch vorgegangen werden, wenn es gilt, die Probleme der EU seit dem Lissabonner Vertrag zu regeln. Ein Zeitplan für die Umsetzung der Forderungen, die sich aus dem Vertragswerk ergeben, wäre nicht der schlechteste Ansatz. Weiterführend wäre es angebracht, intensiv über die Kopenhagener Kriterien zu diskutieren. Denn was bedeutet eine institutionelle Stabilität, die als Garantie für demokratische und rechtsstaatliche Ordnung stehen soll, so also die Wahrung der Menschenrechte sowie die Achtung und den Schutz von Minderheiten verwirklichen, wenn sie einem Land zugebilligt wird, das einzig aufgrund von Interessenlagen auf höheren Ebenen als der der Europäischen Union zu den aussichtsreichen Kandidaten auf einer Beitrittsliste gehört. Weiterlesen →

Agenda zu den hohen Verwaltungsausgaben

Wenn das Stichwort Verwaltungsausgaben der EU fällt, wäre da wohl niemand, der nicht an den in die entsprechende Schlüsselposition gerückten Edmund Stoiber denken würde. So ist es zu großen Teilen wohl ihm zu verdanken, dass Brüssel nunmehr Unternehmen in Europa von Verwaltungskosten in Milliardenhöhe entlastet. Bis 2012 so ist der Vorsatz, sollen die durch die EU generierten Verwaltungsaufwände um ein weiteres Viertel gesenkt werden.

Bürokratie – ein vielfältiger, ja zwiespältiger Begriff. Gerne abfällig benutzt, um dem Ärger Luft zu machen, über lange Verwaltungswege, die unsinnige Umsetzung von Vorschriften, die Sturheit eines Systems eben. In der Sprache derer, die ihn, diesen Verwaltungspfad, täglich entlang marschieren, ihn ausbessern, neu teeren, Schlaglöcher stopfen, Umleitungen ausschildern, heißt ein umständlicher, überkommener, ungenauer oder aber überpräziser Verwaltungsweg nicht Bürokratie, sondern “rechtsstaatlich verantworteter Verwaltungsweg”. Um die Verantwortung geht es also. Besser gesagt, darum, wie man sie am Nachhaltigsten abschieben kann. Aber nein, nicht Selbstzweck seien sie, sondern sie würden Leistungsfähigkeit und Zweckrationalität bestimmen. Mehr noch, die Bürokratie sei ein bestimmendes Element, gut und zweckmäßig im Sinne des Gemeinwohls. Oder, ebenfalls gerne zitiert, Max Weber: “Eine idealtypische Organisationsform rationalen Handelns moderner, komplexer Gesellschaften.” Weiterlesen →

Reform der Strukturpolitik in Europa mithilfe einer entsprechenden Agenda

Ein neuer Ansatz der Struktursteuerung in Europa würde auf jeden Fall bedeuten, dass in den großen Fonds der Förderpakete, welche die Grundlagen dieser Politik darstellen, signifikante Änderungen vorzunehmen wären.

Hier ist in erster Linie zu nennen: der Europäische Fonds für regionale Entwicklung, abgekürzt EFRE, ein Werkzeug zur Förderung von wirtschaftlich rückständigen Regionen. Gerade die Verbesserung der Infrastruktur, durch Investitionen in die Erstehung und Erhaltung dauerhafter, langfristiger Arbeitsplätze, der Hilfestellung für örtliche Initiativen der KMU, kleiner und mittlerer Unternehmen im ländlichen Bereich, sollte in den Fokus gerückt werden. Hier wären auch Verbesserungsvorschläge zum Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung, abgekürzt EAGFL-A, angebracht, der zur Aufgabe hat, die Anpassung der Agrarstrukturen in den Mitgliedstaaten im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik zu betreiben. Doch auch im sozialen Bereich sollten Änderungen und Verbesserungen angestrebt werden. Die Modalitäten des Europäischen Sozialfonds, abgekürzt ESF, der für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und in diesem Zusammenhang auch für die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen und Jugendlichen in das Arbeitsleben ebenso für berufliche Bildung und Umschulung, für die Chancengleichheit von Frauen und Männern gegründet wurde, wären zu überdenken. Weiterlesen →